Rassenlehre

(28.Juni2022) Auweia! Da hat doch ein Lehrer in Thüringen in einer Klassenarbeit in Bio die Aufgabe erteilt, Rassenmerkmale geographisch einzuordnen. Uijuijui…

Nun kann man in Thüringer Zeitungen unter anderem lesen, daß die Kategorien schwarz und weiß zwar noch genutzt werden, deren Existenz aber schon wissenschaftlich widerlegt ist. Aua. Na gut. Dann muss ich wohl mal zum Arzt, denn ich bilde mir völlig unbewusst ein, ich könne Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben sehen – mitunter sogar ganz schwarze und ziemlich weiße. Wenn man es nicht Rasse nennen will, muss man eben einen plausiblen anderen Begriff finden, um drumrum zu reden. Dann darf man aber Rassisten nicht mehr Rassisten nennen, denn dieser Vorwurf würde ja unterstellen, daß der so Bezeichnete Menschen nach ihrer Rasse – welche es ja nicht geben darf – diskriminiert. Wenn man dann einmal bei der Richtigstellung ist, kann gleich der Begriff Sexist bzw. Sexismus korrigiert werden, denn was da normalerweise so bezeichnet wird, ist meist das Gegenteil. Ich zum Beispiel bin bekennender Sexist, weil ich Menschen männlichen Geschlechts diskriminiere – ich bevorzuge Frauen als Geschlechts- und Lebenspartner und bin auch täglich aufs neue von deren primären Geschlechtsmerkmalen fasziniert.

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