nächster Versuch

(16.Sep.2022) Wie ich ja hier und hier schon versprochen habe, ist nun der nächste Versuch im Gange… Der Herr Lauterbach, eines der besten Beispiele dafür, was die Tätigkeit als Politiker aus einem macht, hat jetzt völlig korrekt festgestellt, daß viele wichtige Entscheidungen bezüglich der elektronischen Patientenakte reine Sicherheitsentscheidungen waren. Das findet er, ganz im Gegensatz zu Leuten die was von Datenschutz und Computern verstehen, nicht gut. Es sei ganz dolle wichtig, daß nicht jeder einfach über seine Daten bestimmen kann wie er, die DSGVO und das Grundgesetz es wollen. Nein, wenn man den Pöbel noch mehr bevormundet, rumschnüffelt und potentielle Datenlecks forciert, kann man schließlich Leben retten! Wenn er jetzt noch irgendwie den Kampf gegen Kinderpornografie in seiner „Argumentation“ unterbringt, hat er gute Chancen der Vernunft zu entkommen. Es geht ja nur ums Eingemachte.

Neues zum N-Wort

(28.Juli2022) In der Welt- und Lichtstadt ist die Verwendung des „N-Wort“ jetzt verboten. Na endlich! Ich konnte diesen Quatsch, N-Wort hier, N-Wort da, schon nicht mehr hören. Die Zigeunerquelle bei Jena darf übrigens weiterhin so heißen wie schon immer, weil das ja auch in den Flurkarten so steht.

kontraproduktiv

(28.Juli1011) Wie man jetzt lesen konnte, finden die Eisenbahnergewerkschaften das 9€-Ticket kontraproduktiv. Es sorgt einfach für viel zu viele Kunden. Arbeit – iiihh, ekelhaft. Außerdem vergraulen die vielen 9€-Ticketnutzer die Pendler. Häh? Als notgedrungen völlig Außenstehender wäre ich in meiner Ahnungslosigkeit das Problem wohl von der falschen Seite angegangen und hätte längere und mehr Züge sowie mehr Personal und bessere Bahnanlagen vorgeschlagen. Daß das nicht übernacht beschaffbar ist, weiß ich auch. Aber gäbe es ein besseres Argument, jetzt endlich die Bahn aus der Unterdrückung durch die Autolobby zu befreien, als die offensichtliche Notwendigkeit dazu?

Berufspolitiker

(25.Juli2022) Berufspolitiker müsste man sein! Wenigstens mal ein paar Tage, um herauszufinden, wie die auf ihre bekloppten Ideen kommen. Der Herr Gabriel, gelernter Politiker – sonst nix, hat mal wieder eine geniale Weltrettungsidee: nicht nur bis 70 arbeiten, sondern auch jede Woche 42 Stunden. Weil die bundesdeutschen Politiker, zu denen auch der Siggi zählt, schon immer unfähig sind ein vernünftiges Bildungssystem auf die Beine zu stellen, sollen wir – nicht die Politiker! – jetzt arbeiten bis wir direkt in die Kiste fallen. Nicht daß ich mich jetzt irgendeiner anderen minderbemittelten Gruppierung anbiedern möchte – aber so ganz spontan kam mir gerade der Gedanke vom Verrat am Volk.

Der kleine Putin

(30.Juni2022) Der kleine Putin hat schon viel vom Großen Putin gelernt. Nicht nur in Sachen Geldabzweigen, sondern auch was verschrobene Logik angeht. Jetzt hat er, Medwedew, damit gedroht, daß Sanktionen ein Kriegsgrund sein können. Naja gut, aber meint er wirklich, daß eine militärische Sonderaktion geeignet ist, um Sanktionen zu beenden? Vielleicht so nach dem Motto: „Wir schlagen euch bis ihr lacht, und dann weil ihr lacht“?

China wir kommen

(30.Juni2022) Europa macht einen großen Schritt auf China zu – bzw. auf chinesische Verhältnisse. Europol darf ab sofort und auch rückwirkend praktisch alles mit personenbezogenen, also aus Datenschutzsicht schützenswerten, Daten machen. Es darf die Daten de facto überall sammeln sowie beliebig speichern, verknüpfen und auswerten. Und das wurde alles schön unaufgeregt durchgewunken – wozu Trump, Corona und Putin doch alles gut sind.

Mal sehn, wann die nächste Heuchelwelle der Entrüstung über die chinesischen Überwachungsmethoden durchrollt. Snowden und NSA sind ja längst vergessen…

Rassenlehre

(28.Juni2022) Auweia! Da hat doch ein Lehrer in Thüringen in einer Klassenarbeit in Bio die Aufgabe erteilt, Rassenmerkmale geographisch einzuordnen. Uijuijui…

Nun kann man in Thüringer Zeitungen unter anderem lesen, daß die Kategorien schwarz und weiß zwar noch genutzt werden, deren Existenz aber schon wissenschaftlich widerlegt ist. Aua. Na gut. Dann muss ich wohl mal zum Arzt, denn ich bilde mir völlig unbewusst ein, ich könne Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben sehen – mitunter sogar ganz schwarze und ziemlich weiße. Wenn man es nicht Rasse nennen will, muss man eben einen plausiblen anderen Begriff finden, um drumrum zu reden. Dann darf man aber Rassisten nicht mehr Rassisten nennen, denn dieser Vorwurf würde ja unterstellen, daß der so Bezeichnete Menschen nach ihrer Rasse – welche es ja nicht geben darf – diskriminiert. Wenn man dann einmal bei der Richtigstellung ist, kann gleich der Begriff Sexist bzw. Sexismus korrigiert werden, denn was da normalerweise so bezeichnet wird, ist meist das Gegenteil. Ich zum Beispiel bin bekennender Sexist, weil ich Menschen männlichen Geschlechts diskriminiere – ich bevorzuge Frauen als Geschlechts- und Lebenspartner und bin auch täglich aufs neue von deren primären Geschlechtsmerkmalen fasziniert.

Coronaherbst

(24.Juni2022) Der Sommer hatte noch nicht mal angefangen, da wurde das mediale Geunke um den Coronaherbst schon wieder unerträglich. Aber es steigert sich auch nach Sommeranfang immer noch weiter. Warum? Wozu? Gibt es nicht genügend andere Themen, um das immer früher einsetzende Sommerloch zu stopfen? Ich kann die Geimpften mit wenigstens einer Coronaerkrankung in meiner Bekanntschaft schon nicht mehr zählen und putzigerweise kenne bzw. kannte ich jetzt genauso viele Ungeimpfte, die Corona asymptomatisch hatten wie Ungeimpfte, die daran gestorben sind. Dazu das Geseiere von einer generellen Maskenpflicht von O bis O. Ohmann… Wollen wir vielleicht sicherheitshalber alle Menschen für immer in Folie einschweißen? Das löste fast alle Probleme dieses evolutionären Fehlgriffs. Affenpocken bekäme man dann übrigens auch nicht.

Ganz andere Baustelle: Ich würde zu gern mal wissen, warum praktisch immer Leute Verkehrsminister werden, die so sind, wie deutsche Verkehrsminister nun mal sind. Gehört das zur Stellenbeschreibung oder hat die Autolobby irgendwo eine Kiste voll mit solchen Figuren?

PS: Gerade kam wie gerufen die Mitteilung, daß die Impfungen gegen Corona 20 Millionen tote im ersten Jahr verhindert hat. Also hat die Impfung bei etwa 0,56% der in diesem Zeitraum mindestens zwei mal geimpften Personen den Coronatod verhindert. In Anbetracht der Tatsache, daß ja das Verhindern des Todes inzwischen das Hauptkriterium / -argument für die Coronaimpfung ist, ist das nicht allzuviel. Oder? Wenn man den Artikel aus The Lancet mal durchliest, findet man auch solche Schmankerl wie dieses: Wenn das Impfziel mindestens 40% der Bevölkerung in allen Ländern mindestens zweimal zu impfen erreicht worden wäre, hätten weitere 111% Tote vermieden werden können. Wow!

PPS: Nach langem Grübeln hab ich das mit den 111%, glaube ich, verstanden – gemeint waren wohl weitere 22 Millionen. Jetzt muss ich nur mal noch nachlesen, ob denn dort wo die 40% Impfquote nicht erreicht wurde auch so viele an Corona gestorben sind, daß man weitere 22 Millionen Tote hätte vermeiden können.

Affenpocken

(17.Juni2022) Die WHO will die Affenpocken umbenennen, weil der Begriff diskriminierend sei. Haben die Laboraffen nicht dringendere Probleme, als sich über solche Dinge zu beklagen? Oder waren es etwa freilebende Affen, die auf diesen zeitgemäßen Schwachfug gekommen sind?

Tom Hanks will nicht mehr…

(17.Juni2022) …schwule Rollen spielen. Aus dem gleichen Grund, mit dem neuerdings auch weißen Übersetzern versucht wird zu untersagen, die Werke von im Dunkeln nicht so gut zu sehenden Menschen zu übersetzen – weil dann nämliche die Authentizität fehle. (siehe Beitrag vom 2.März2021)

Ob sich Herr Hanks klar darüber ist, daß er, wenn er konsequent sein möchte, nur noch vertatterte ideologiedebile Schauspieler spielen dürfte? Ist es nicht gerade das Wesen der Schauspielerei, in andere Rollen zu schlüpfen? So gesehen ist Till Schweiger seiner Zeit weit voraus – der spielt schon immer nur sich selbst.